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Fahrrad Navi Test 2016: Ratgeber für Fahrrad Navis

Mit dem stetig zunehmenden Verkehr und den vermehrten Parkplatzproblemen, wird das Fahrrad zu einer immer besseren Kurzstrecken Alternative. Um sich trotzdem ohne das bewährte Auto Navigationsgerät im Verkehrschaos und Straßen-Wirrwarr zurecht zu finden, greifen immer mehr Radler auf ein sogenanntes Fahrrad Navi zurück. Aber auch in der Freizeit, insbesondere auf Radtouren kommt es immer öfter zum Einsatz. Einerseits kann so auf umständliches Kartenmaterial verzichtet werden und andererseits liefert es, auch in den unerschlossensten Gegenden, stets eine exakte Positionsbestimmung.

Die Geräte beugen dem nervigen Verfahren vor und garantieren, dass der Nutzer sicher den richtigen Weg findet. Doch darüber hinaus bieten Fahrrad Navis mittlerweile viele spannende Zusatzfunktionen, welche je nach Verwendungszweck durchaus hilfreich sind. Aber nicht nur für Radfahrer eignen sich diese Geräte, auch Wanderern bieten sie eine genaue Navigation auf ihren Wanderungen. Hierbei sollte jedoch verstärkt auf die Genauigkeit geachtet werden, worauf wir unter anderem in unserem Fahrrad Navi Test genauer eingehen. In unserem Fahrrad Navi Test 2016 stellen wir eine Reihe aktueller Geräte mit den neuesten Features vor und geben eine detaillierte Kaufberatung, damit auch Du das für dich passende Fahrrad Navi findest. Um das für Dich passende Gerät zu finden, bieten wir Dir unseren neuen Produktfilter – klicke einfach hier!

Die beliebtesten Fahrrad Navis im Überblick

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Fahrrad Navi Test Testsieger 51-nN4vfcIL Fahrrad Navi Test 41ihtluYwbL
Modell Garmin Edge 810Garmin Oregon 600 Plus Transalpin V4 ProTEASI ONE³ Outdoor-NavigationsgerätGarmin Edge Touring Plus
Preis

284,90 € 399,00 €

359,95 € 459,00 €

149,90 € 159,99 €

199,99 € 299,00 €

Bewertung
AkkulaufzeitBis zu 17 Std.Bis zu 16 Std.Bis zu 12 Std.Bis zu 15 Std.
Bildschirmdiagonale (Zoll)2.633.52.6
Touchscreen
Live-Tracking
Bluetooth
Preis

284,90 € 399,00 €

359,95 € 459,00 €

149,90 € 159,99 €

199,99 € 299,00 €

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Was macht ein Fahrrad Navigationsgerät aus?

Fahrrad Navi TestDie meisten werden das Navigationsgerät bereits aus dem Auto kennen. Doch was unterscheidet das Navi für das Fahrrad von dem für das Auto? Zum einen natürlich die Handlichkeit, da das Fahrrad Navi am Körper bzw. dem Rad mitgeführt werden muss, während das Auto Navi in der Regel fest verbaut ist. Da es sich klar um ein Outdoor Gerät handelt, ist ein Fahrrad Navi oft wasser- und stoßfest, um es vor Wetter und Witterung zu schützen. Während sich Navigationsgeräte für das Auto auf wesentliche Dinge wie Straßen, Stau und Raststätten beschränken, zeigt ein Fahrrad Navi deutlich mehr an. Es hilft bei der Orientierung auf längeren Radtouren, weist den Weg zum nächsten Gasthof, Rastplatz oder gar Campingplatz und misst teilweise sogar Steigungen. Damit Du das passende Gerät für dich findest, haben wir diesen Fahrrad Navi Test Ratgeber für dich geschrieben.

  • praktisch für den Outdoor-Einsatz
  • leichte und kompakte Bauweise
  • stoß- und wetterfest
  • Vielzahl an Karten (Wander-, Straßen- und Fahrradkarten)
  • lange Akkulaufzeit für ausgiebige Touren
  • intuitive Bedienung
  • genaue Orientierung und Navigation per GPS
  • viele Sonderfunktionen (Höhenmesser, Kompass, etc.)

Welches Fahrrad Navi ist das Richtige für mich? – Unser Ratgeber

Mittlerweile ist die Auswahl der Navigationsgeräten für Fahrräder auf eine beträchtliche Größe gewachsen und viele Anfänger, die sich ein Fahrrad Navi zulegen möchten sind schnell verwirrt von den zahlreichen zusätzlichen Funktionen. In dem nun folgenden Ratgeber gehen wir genauer auf die Thematik ein und beantworten die wichtigsten Fragen und Kriterien, welche bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend sind.

Für welche Zwecke möchte ich das Gerät nutzen?

Zunächst einmal ist es wichtig sich zu überlegen, für welche Zwecke man das Navi überhaupt benutzen möchte. Jemand der nur gelegentlich kleinere Radtouren in der näheren Umgebung unternimmt, kommt mit einem relativ einfachen Fahrrad Navi ohne viele zusätzliche Features gut aus. Dementsprechend ist ein vergleichsmäßig kleiner Speicher ausreichend, da nur wenig unterschiedliches Kartenmaterial auf dem Gerät gespeichert werden muss. Radfahrer, welche gerne längere oder gar mehrtägige Touren unternehmen, brauchen hingegen natürlich einen größeren Speicher oder einen zusätzlichen SD-Karten Slot, um ausreichend Kartenmaterial speichern zu können. Im Idealfall bietet der Hersteller kostenlose Kartenupdates zum Download an, um veraltetem Kartenmaterial vorzubeugen und immer auf dem neuesten Stand zu sein. Weitere Features, beispielsweise um Trittfrequenz, Geschwindigkeit und Puls zu messen, sind mittlerweile auch in vielen neuen Geräten integriert. Diese Funktionen sind natürlich nicht essentiell, liefern aber trotzdem durchaus interessante Statistiken über vergangene Radtouren. Ebenso sind ein Kompass und ein Höhenmesser eigentlich immer mit verbaut, um eine optimale Positionsbestimmung zu gewährleisten. Gut zu wissen: Viele Modelle können inzwischen sowohl von Radfahrern, als auch Wanderern gebraucht werden. Allerdings sollte dann auf eine geeignete Befestigung (z.B. Handschlaufe oder Clip am Rucksack) geachtet werden, da nicht alle Geräte ohne Weiteres in die Hosentasche passen, wie wir in unserem Fahrrad Navi Test feststellten.

Das Display – Touchscreen oder klassisch?

Wie auch bei den Smartphones werden zunehmend mehr Touchscreens in Fahrrad Navis verbaut. Dies soll für eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit sorgen, indem physische Tasten größtenteils oder gar gänzlich wegfallen. Zusätzlich ist durch das Wegfallen der Tasten mehr Platz für ein größeres Display vorhanden, welches sich leichter ablesen lässt und mehr Details erkennbar macht. Dies hat sich in unserem Fahrrad Navi Test auch soweit bestätigt, allerdings reagieren die Touchscreens nicht immer so empfindlich und präzise wie bei Smartphones. Auch kam es bei Berührungen mit Fahrradhandschuhen zu Schwierigkeiten, da das Gerät darauf schlechter reagierte. Hier liegt klar der Vorteil bei klassischen Displays, da sich normale Tasten und Joysticks auch mit Handschuhen bedienen lassen.

  • großes Display
  • intuitive Bedienung
  • schlechte Bedienung mit Handschuhen
  • Berührungsempfindlichkeit
  • gute Bedienung mit Handschuhen
  • kleineres Display
  • umständlichere Tastenbedienung
  • Der verbaute Akku

    Fahrrad Navi TestBei dem Akku des Gerätes kommt es natürlich in erster Linie auf die Laufzeit an. Niemand möchte unterwegs plötzlich mit einem leeren Akku dastehen. Daher ist es wichtig bereits beim Kauf auf dieses Kriterium zu achten. Die meisten Geräte bieten einen eingebauten Akku, welcher je nach Bildschirmhelligkeit und Nutzungsintensität sogar bis zu 20 Stunden und länger halten kann. Dies war in unserem Fahrrad Navi Test stets bei weitem ausreichend. Sollte es doch einmal knapp werden, lassen sich viele Geräte auch einfach mittels eines mobilen Akkupacks* laden um so noch einmal die Laufzeit deutlich zu verlängern.

    Die äußeren Merkmale – darauf achten!

    Ein Navigationsgerät für Fahrräder kommt vorwiegend draußen zum Einsatz und sollte daher eine gewisse Robustheit mit sich bringen. Beispielsweise sollte es unbeschadet einen Sturz oder Regenschauer überstehen. Mittlerweile sind die meisten Gehäuse wasserdicht, sodass auch das Fahren im Regen kein Problem mehr darstellt. Wichtig: eine stabile Halterung, damit das Gerät auch auf unbefestigten Wegen sicher am Fahrrad befestigt ist. Viele Halterungen bieten auch eine Möglichkeit zur Winkelverstellung, sodass eine Spiegelung durch direkten Sonneneinfall vermieden werden kann. Auch bezüglich der Bildschirmgröße gibt es Unterschiede: zum einem gibt es kompakte Geräte mit einem kleineren Display, welches dafür eine gute Handlichkeit bietet und zum anderen größere Modelle, welche leichter ablesbar sind. Im Endeffekt handelt es sich hierbei um eine Entscheidung des persönlichen Geschmacks. In unserem Fahrrad Navi Test Produktfilter kannst du Kriterien gemäß deiner Ansprüche auswählen und bekommst anschließend eine Reihe an Geräten vorgeschlagen, welche diese Kriterien erfüllen.

    Genauigkeit und GPS Verbindung

    Fahrrad Navi TestImmer wieder kommt die Frage auf wie genau denn so ein Fahrrad Navi sei. Hierzu lässt sich sagen, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat und mittlerweile die Abweichungen nur noch um die fünf Meter liegen. Dies reicht auf jeden Fall für eine präzise Navigation auf dem Fahrrad. Wanderer hingegen sollten besonders auf eine hohe Genauigkeit achten, da es hier oft auf die exakte Einhaltung der geplanten Route ankommt.

    Ein anderes Thema ist die Stabilität der GPS Verbindung. Die modernen Geräte sind mit sehr guten Sendern und Empfängern ausgestattet, sodass in den meisten Fällen eine schnelle und stabile Verbindung gewährleistet ist. Sogar in dichten Wäldern oder eng bebauten Städten kommt es nur selten zu einem Verbindungsabbruch. Bis das Gerät eine Verbindung zum Satelliten aufbaut dauert es meist weniger als nur eine halbe Minute.

    Der Kostenfaktor

    Wie viel kostet ein Navigationsgerät für das Fahrrad? Diese Frage werden sich nun sicherlich viele Leute stellen. Die Einsteigermodelle sind schon bereits ab ca 160€ zu haben, während fortgeschrittene Geräte mit vielen zusätzlichen Funktionen, wie einer kleinen Kamera oder einem Trittfrequenz- und Pulsmesser, meist um die 300-400€ liegen. Der Preis mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, allerdings ist hier oft bereits das Kartenmaterial mit inbegriffen und kostenlose Kartenupdates stehen zum Download bereit. Bei günstigeren Geräten kann eine zusätzliche Karte je nach Region schnell bis zu 100€ und mehr kosten. Insbesondere beim Hersteller Garmin gibt es viele kostenlose Karten, da diese auf den Geodaten der sogenannten „Mitmachkarte“ OpenStreetMap (OSM) basieren. Je nach Region fallen diese Karten unterschiedlich detailliert aus. Während in Deutschland viele Gegenden bis ins kleinste Detail kartographiert sind, gibt es in anderen Ländern, wie beispielsweise Frankreich, durchaus noch Lücken zu füllen.

    Wo kaufe ich günstig mein Fahrrad Navi?

    Die Lösung liegt eigentlich nahe: in einem Fahrrad- oder Sportfachgeschäft. Hier gibt es meist eine große Auswahl an verschiedenen Modellen und man kann sich gleichzeitig noch vom Personal beraten lassen. Allerdings sind im lokalen Geschäft die Preise meist teils sogar deutlich höher als im Internet, wie beispielsweise auf Amazon. Allerdings lassen sich auch im Ladengeschäft Schnäppchen machen, insofern es sich um reduzierte Ware oder Sonderaktionen handelt. Tipp: Zu Beginn der Fahrradsaison bieten auch oftmals verschiedene Discounter Fahrrad Navigationsgeräte an. Hier sollte aber besonders auf die Qualität und das zur Verfügung stehende Kartenmaterial geachtet werden.

    Oft macht es aber auch Sinn, sich im Internet zu informieren und auch anschließend dort zu bestellen. Die Preise sind oft deutlich günstiger, der Versand ist meist kostenlos und es besteht ein Rückgaberecht, falls das Gerät doch nicht den Erwartungen entspricht. Zumal es im Internet viele verschiedene Testportale gibt, welche regelmäßig Testsieger küren, sodass hier die Beratung tendenziell deutlich besser als im Fachgeschäft ausfällt. Nicht nur wir beschäftigen uns mit den Geräten, sondern auch andere Testportale wie Stiftung Warentest  haben bereits Navigationsgeräte für das Fahrrad getestet. Dabei schlossen beispielsweise die Geräte von dem Hersteller Garmin besonders gut ab. Direkt Fünf Modelle erhielten hierbei das Urteil „Gut“.

    • Wofür möchte ich das Gerät nutzen?
    • Welche zusätzlichen Funktionen benötige ich?
    • Welche Genauigkeit brauche ich dabei?
    • Ist die Akkulaufzeit ausreichend für meine Touren?
    • Möchte ich einen Touchscreen oder klassische Bedienung?
    • Gibt es Kartenupdates oder alternatives Kartenmaterial (OSM)?
    • Ist das Navigationsgerät stoß- und wetterfest?